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Änderungen der japanischen Produktsicherheitsgesetze verschärfen Pflichten für ausländische Online-Händler

Am 25. Dezember 2025 traten Änderungen der vier japanischen Produktsicherheitsgesetze, darunter das Gesetz zur Sicherheit elektrischer Geräte und Materialien (PSE) sowie das Verbrauchersicherheitsgesetz (PSC), in Kraft. Die überarbeitete Rechtslage schafft klare Verantwortlichkeiten für ausländische Unternehmen, die regulierte Produkte im Wege des grenzüberschreitenden Online-Handels direkt an Verbraucher in Japan verkaufen. Ausländische Anbieter, die PS-Kennzeichnungspflichtige Produkte importieren und vertreiben, gelten nun als „Specified Importers“, sofern sie entsprechende Waren geschäftsmäßig nach Japan liefern. Diese Unternehmen unterliegen denselben Verpflichtungen wie inländische Hersteller und Importeure, einschließlich der Meldung bei dem japanischen Wirtschaftsministerium (METI) und der Sicherstellung der Einhaltung technischer Sicherheitsanforderungen. Die im Text genannten Produktkategorien erfordern in der Regel eine PSC-Zertifizierung/PSE-Zertifizierung, um für den Import und Vertrieb in Japan zugelassen zu werden.

Zur Gewährleistung der Durchsetzbarkeit schreibt das Gesetz zudem die Benennung eines in Japan ansässigen „Domestic Administrator“ vor. Dieser muss über eine registrierte Adresse in Japan verfügen, japanischsprachig kommunizieren können und eine schriftliche Vereinbarung über die übertragenen Pflichten abschließen. Der Anwendungsbereich der Vorschriften umfasst unter anderem elektrische Geräte wie Netzadapter im Rahmen des PSE-Gesetzes, Verbraucherprodukte wie Babyspielzeug, Kinderbetten und Laserpointer nach dem PSC-Gesetz sowie Gasgeräte und LPG-bezogene Produkte nach dem Gas- und LPG-Recht. Innerhalb des PSE-Systems unterliegen bestimmte elektrische Geräte mit rautenförmigem PSE-Zeichen einer verpflichtenden Konformitätsbewertung durch eine registrierte Prüfstelle und erfordern vor dem Inverkehrbringen ein Konformitätszertifikat, während nicht spezifizierte Produkte mit rundem PSE-Zeichen keiner obligatorischen Drittprüfung unterliegen, jedoch weiterhin die technischen Anforderungen erfüllen müssen.

Lassen Sie sich kostenfrei von uns beraten zu japanischen Zertifizierungen wie PSC-Zertifizierung, PSE-Zertifizierung, TELEC-Zertifizierung, JIS-Zertifizierung und der VCCI Mark Zertifizierung.

Tel.: +49-69-2713769258
Email: info@certification-japan.com

Laden Sie für weitere Informationen unsere kostenfreie Informationsbroschüre „Japan-Zertifizierung leichtgemacht“ als PDF herunter.

Japan verstärkt Sicherheits- und Recyclingmaßnahmen wegen zunehmender Brände durch Lithium-Ionen-Batterien

Japan sieht sich mit wachsenden Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Produkten konfrontiert, die mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben werden. Insbesondere extreme Sommerhitze sowie der ganzjährige Einsatz wiederaufladbarer Alltagsgeräte haben zu einem Anstieg von Brandfällen geführt. Behörden weisen darauf hin, dass Lithium-Ionen-Batterien empfindlich auf Hitze, physische Einwirkungen und Überladung reagieren und unter ungünstigen Bedingungen Feuer fangen können. Häufig betroffen sind Smartphones, mobile Akkus, elektrisch unterstützte Fahrräder, tragbare Ventilatoren sowie beheizte Kleidung. Die zunehmende Verbreitung günstiger und minderwertiger Produkte verstärkt das Risiko zusätzlich. Nationale Statistiken verzeichnen in den vergangenen Jahren mehrere Tausend batteriebezogene Vorfälle, was die Bedeutung von Produktsicherheit, Rückrufkontrollen und Verbraucheraufklärung unterstreicht. Li-Ion Battery related equipment and components erfordern in der Regel eine PSE-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Japan zugelassen zu werden.

Neben Bränden während der Nutzung stellen auch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien ein erhebliches Problem dar, da sie Brände in Müllfahrzeugen und Abfallbehandlungsanlagen verursachen können. Dies führte teilweise zu Sachschäden und Betriebsausfällen. Als Reaktion darauf verschärfen die japanischen Behörden die Vorgaben zur getrennten Sammlung und ordnungsgemäßen Entsorgung solcher Batterien und setzen verstärkt auf Recycling über ausgewiesene Sammelstellen. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass die korrekte Mülltrennung für Verbraucher aufgrund unterschiedlicher kommunaler Regelungen und der Bauweise vieler Produkte schwierig bleibt. Künftig werden Smartphones, mobile Batterien und erhitzte Tabakprodukte als „designierte recycelbare Produkte“ eingestuft, wodurch Hersteller und beteiligte Unternehmen ab dem kommenden Jahr zu Rücknahme und Recycling verpflichtet werden. Mehrere Ministerien und Behörden haben zudem ein Koordinierungsgremium eingerichtet, das ein Maßnahmenpaket zur Unfallvermeidung erarbeiten soll, mit Schwerpunkt auf öffentlicher Sensibilisierung, sicherem Umgang sowie verbesserter Sammlung und Wiederverwertung von Lithium-Ionen-Batterien.

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Neue PSC-Vorgaben für Kinderprodukte in Japan in Kraft

Zum 25. Dezember 2025 traten in Japan Änderungen an den vier Produktsicherheitsgesetzen – darunter auch PSE und PSC – in Kraft, die neue regulatorische Anforderungen für ausländische Unternehmen einführen, die Produkte direkt an Verbraucher in Japan verkaufen. Diese Unternehmen müssen nun technische Sicherheitsstandards einhalten, eine Mitteilung an das japanische Wirtschaftsministerium (METI) übermitteln und eine inländische verantwortliche Person („Domestic Administrator“) benennen. Die neuen Vorgaben gelten für Produkte, die unter das PS-Kennzeichnungssystem fallen, und erweitern die bestehende Regulierung deutlich. Im Zuge der Änderungen wurde außerdem eine neue Produktkategorie eingeführt: „Spezifizierte Produkte für Kinder“. Dazu zählen derzeit Babybetten sowie Spielzeug für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 25. Dezember 2025 müssen diese Produkte festgelegte Sicherheitsanforderungen erfüllen und eine entsprechende Kennzeichnung tragen, etwa zur Altersfreigabe, zu Sicherheitshinweisen und zur Verwendung. Erfüllen sie diese Vorgaben, dürfen sie das Kindersicherheitskennzeichen PSC tragen und legal in Japan verkauft werden. Kinderprodukte erfordern in der Regel eine PSC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Japan zugelassen zu werden.

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Neue technische Vorschriften für Notfall-Roaming bei Smartphones in Japan

Am 29. Mai 2025 hat das japanische Ministerium für Inneres und Kommunikation (MIC) Änderungen an der Verordnung Nr. 54 von 2025 zur Regulierung von Telekommunikationsendeinrichtungen veröffentlicht. Die überarbeitete Regelung schreibt vor, dass IP-basierte Mobiltelefone, einschließlich Smartphones, im Notfall netzübergreifendes Roaming ermöglichen müssen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Nutzer in Krisensituationen vorübergehend auf die Netze anderer Anbieter zugreifen können. Die neuen Vorschriften treten am 1. Oktober 2025 in Kraft. Smartphones benötigen in der Regel eine JATE- und/ oder TELEC-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Japan zugelassen zu werden.

Für IP-Mobiltelefone, die bereits eine Konformitätszertifizierung erhalten oder eine Selbstbestätigung der technischen Übereinstimmung eingereicht haben, gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Diese Frist kann auch für Geräte gelten, die unter besonderen Umständen mit Genehmigung des Ministers für Inneres und Kommunikation anerkannt werden.

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2025 – MPR International GmbH dankt für die gute Zusammenarbeit

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und bei MPR International GmbH blicken wir mit großer Dankbarkeit auf zwölf erfolgreiche Monate voller spannender Projekte, verlässlicher Partnerschaften und inspirierender Zusammenarbeit mit unseren Kunden zurück. Wir möchten uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – Ihre Unterstützung und Loyalität sind für uns der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.

Mit einem herzlichen Dankeschön verbinden wir unsere besten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start ins neue Jahr 2026. Inmitten der professionellen Entwicklungen gab es auch intern erfreuliche Veränderungen: Seit diesem Jahr heißen wir vierbeinige Kollegen im Büro willkommen. Besonders unser „neuer „Mitarbeiter“ – ein freundlicher Bürohund – sorgt regelmäßig für gute Stimmung im Team. Tatsächlich zeigt eine Studie der Virginia Commonwealth University, dass Hunde am Arbeitsplatz nachweislich Stress reduzieren und die Produktivität steigern – ein Pluspunkt für unser Teamklima und unsere Effizienz.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr – Ihr Team von MPR International GmbH

Standardisierung der 433 MHz-Frequenz durch die MIC in Japan

Bereits am 12. November 2024 veröffentlichte das japanische Ministry of Internal Affairs and Communications (MIC) neue technische Richtlinien, welche die Nutzung der 433 MHz-Frequenz in Japan präzisieren und vereinheitlichen sollen. Produkte mit betroffenen Frequenzbändern benötigen in Japan in der Regel eine Zulassung nach dem Japanese Radio Law, auch MIC-Zertifizierung oder TELEC-Zertifizierung genannt.

Die 433 MHz-Frequenz ist weltweit bereits in vielen Ländern ein standardmäßig genutzter Frequenzbereich, während in Japan bisher hauptsächlich das 315 MHz Band genutzt wurde. Die Zulassung der international verbreiteteren Frequenzen soll die internationale Standardisierung in Japan vorantreiben und gerade in besonders betroffenen Produktereichen wie Reifendruckkontrollsystemen (TPMS) und Funk-Zentralverriegelungen (RKE) japanische Sonderanforderungen eliminieren.

Wann genau es zu einer Umsetzung der von der MIC angekündigten Änderungen kommen soll ist derzeit noch unklar. Auch weiterhin wird die Nutzung der Frequenzbänder in Japan darüber hinaus speziellen Vorschriften unterliegen, um Interferenzen mit anderen Diensten – insbesondere dem Amateurfunkdienst – zu vermeiden. Dies umfasst unter anderem maximale Sendeleistungen, Kanalbandbreiten, sowie zulässige Anwendungen in verschiedenen Umgebungen.

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MPR feiert 20 Jahre Erfolg im Zertifizierungsdienst

MPR International feiert stolz das 20-jährige Bestehen als erfolgreiches Unternehmen in der globalen Zertifizierungsbranche. Seit der Gründung im Jahr 2005 als MPR China Certification GmbH hat die Firma ihre Reichweite von Europa auf einen weltweiten Kundenstamm ausgeweitet. Ursprünglich begann MPR als Spezialist für China-Zertifizierungen, allen voran die China Compulsory Certification (CCC). Durch den gezielten Aufbau guter Beziehungen zu internationalen Behörden und innovativen Dienstleistungen hat sich MPR als führender Anbieter für Zertifizierungen in der Automobil- und anderen Produktbranchen etabliert.

Im Jahr 2013 erreichte MPR China Certification GmbH einen bedeutenden Meilenstein, als sie vom China Certification Center for Automotive Products (CCAP) als Herausragendes Zertifizierungsunternehmen ausgezeichnet wurde. Weitere Anerkennung folgte durch das Shanghai Motor Vehicle Inspection Center (SMVIC), das MPR als Exzellenten Partner für Fahrzeugkomponenten und Gesamttests ehrte. Mit dem SMVIC besteht zudem ein MOU.

Ab 2019 hat MPR begonnen, seine Reichweite erfolgreich auf die Märkte Indien, Korea und Japan auszuweiten.

Für den Bereich Indien intensivierte das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit dem Bureau of Indian Standards (BIS), das MPR einen offiziellen Besuch in Frankfurt abstattete, um die Zertifizierungsprozesse und internationale Partnerschaften zu stärken und Kunden effizientere Lösungen anzubieten. Darüber hinaus arbeitet MPR eng mit der Automotive Research Association of India (ARAI) und iCat (International Centre for Automotive Technology) zusammen, um im Bereich Typgenehmigungen und regulatorische Compliance im wachsenden indischen Markt Leistungen anzubieten. Mit ICAT wurde ebenfalls ein MOU unterzeichnet.

In Korea arbeitet MPR eng mit lokalen Behörden und Testlaboratorien zusammen, um die Einhaltung nationaler Standards sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit wurde durch regelmäßige Besuche bei koreanischen Zertifizierungsstellen und technischen Prüfinstitutionen weiter gestärkt, wodurch Zertifizierungsprozesse der Kunden für Korea effizienter und transparenter gestaltet werden konnten.

Ein entscheidender Schritt in der Unternehmensentwicklung war der Beitritt zur Certania-Gruppe, einem führenden Konzern, der sich auf Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen spezialisiert hat. Dies ermöglichte eine umfassende Erweiterung der globalen Test- und Leistungskapazitäten.

MPR wird auch in Zukunft Kapazitäten weiter auszubauen, um schnelle und zuverlässige Zertifizierungsprozesse zu gewährleisten. Unter anderem unterstreicht die Teilnahme an Foren wie dem Future Battery Forum das Engagement, die Einführung innovativer Technologien auf internationalen Märkten aktiv zu unterstützen. So hat sich MPR unter anderem bereits erfolgreich als Zertifizierungsdienstleister für Batterietechnologien, Elektromobilität und Wasserstoffprodukte etabliert.

Durch starke Kooperationen und kontinuierliche Verbesserungen bleibt MPR ein Vorreiter in der Produktzertifizierungsbranche, und freut sich darauf, seinen Kunden weiterhin exzellente und optimierte Dienstleistungen anzubieten.

MPR International GmbH erweitert Angebot für JIS-Zertifizierung

Die MPR International GmbH hat ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und bietet nun die Möglichkeit, auch für Pressen und deren integrierte Sicherheitsvorrichtungen die JIS-Zertifizierung durchzuführen. Dies beinhaltet u.a. die Standards JIS B 9110, JIS B 9111 und JIS B 9712. Auch viele andere industrielle Produkte, darüber hinaus auch z.B. bestimmte Software und Dienstleistungen, fallen in Japan unter die JIS-Zertifizierung.

Die Durchführung der JIS-Zertifizierung, welche i.d.R. verpflichtende Produkttests und eine Werksinspektion beinhaltet, ist bestimmten zugelassenen Zertifizierungsstellen (CABs) vorbehalten. Akkreditierungen werden dabei stets nur für bestimmte Standards oder Produktportfolios erteilt.

Die Zertifizierung nach japanischen Industriestandards (JIS) ist für einen Export nach Japan zwar grundlegend nur freiwillig, häufig von japanischen Endkunden aber trotzdem gefordert, um die Konformität mit den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards des japanischen Marktes nachzuweisen.

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Tel.: +49-69-2713769258
Email: info@certification-japan.com

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