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Japanischer Automobilmarkt öffnet sich für Unternehmen

Der japanischen Autoindustrie wird oft nachgesagt, dass der Markt für ausländische Hersteller quasi geschlossen sei aufgrund unfairer Regelungen beim Handel und Zollbeschränkungen. Und die entsprechenden Zahlen scheinen dieser Behauptung recht zu geben. Mit Verkaufszahlen von über 5 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2018, ist Japan der weltweit drittgrößte Markt für Personenfahrzeuge mit weniger als 3,5t Gesamtgewicht. Dennoch hat sich Ford 2018 aus Japan zurückgezogen und GM kaum Fahrzeuge dort verkauft. Hinzu kommt, dass heimische Marken einen Marktanteil von 94 Prozent haben.

 

Japanischer-Automarkt

 

Der Studie „A new Automotive World report on Japan’s new vehicle market“ zufolge hat GM im Jahr 2018 mit all seinen Marken nur 1.400 Autos in Japan verkauft. Autor Jonathan Storey sagte zudem: „Es scheint so als sei der japanische Markt für ausländische Autohersteller verschlossen, doch die Wirklichkeit ist sehr viel differenzierter und es gibt eine Anzahl von Regelungen zu beachten, welche in der Studie erläutert werden.“ In einer weiteren Studie „Japan’s new vehicle market: prospects to 2023” wird auf einen veränderten Markt im Bereich Personen- und Nutzfahrzeuge hingewiesen. Hersteller von Personenfahrzeugen müssen sich auf ein geändertes Besteuerungssystem einstellen während bei Nutzfahrzeugen ein Abwärtstrend befürchtet wird trotz des derzeit zehnten Jahres in Folge mit Wachstum in diesem Segment.

Bei all den oberflächlichen und offensichtlichen Schwierigkeiten wundert es auch nicht, dass der amerikanische Automobilverband und die Trump-Regierung Japan unlautere Bedingungen gegenüber ausländischen Autoherstellern vorwirft. Dabei hatten Ford und GM schon seit langem Probleme auf dem japanischen Markt. Gründe dafür sind der hohe Marktanteil von sogenannten Kei Cars (Micro-Autos), ein Segment in welchem ausländische Hersteller nicht konkurrieren können. Zudem herrscht mit neun lokalen Automarken bereits ein harter Wettbewerb auf dem Markt. Viele der von US-Herstellern angebotenen Fahrzeuge waren unzureichend umgebaute Fahrzeuge für den dort üblichen Linksverkehr und die Qualität der ausländischen Fahrzeuge war in der Vergangenheit schlechter als die der japanischen Konkurrenz. Vermutlich als einer der wenigen westlichen Automarken konnte Jeep von FCA einen Zuwachs vermelden. Dessen Verkaufszahlen stiegen in der vergangenen Jahren kontinuierlich auf 11.400 Fahrzeuge im Jahr 2018 und weiteres Wachstum von 22 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres 2019.

Bei Fragen zu Zertifizierungen von IT-Ausrüstung und anderen Produkten für den japanischen Markt stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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